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Alfa Romeo Stelvio 2.2 Diesel Super Q4 AT8
Der SUV-Trend hat nun auch die traditionsreiche italienische Autoschmiede Alfa Romeo erreicht: Der Stelvio ist seit Anfang 2017 erhältlich. Benannt wurde er nach einer der kurvenreichsten und höchsten Gebirgsstraßen der Alpen, dem Stilfser Joch. Auf den Serpentinen bereitet der Alfa mit seiner direkten Lenkung und der sportlichen Ausrichtung für seine Fahrzeugklasse Fahrvergnügen. Darüber hinaus bietet die Motor-/Getriebekombination des Testwagens mit einem knapp 2,1 Liter großen Turbodiesel mit 210 PS und 470 Nm auch genügend Schub für die Geraden. Die Achtgang-Automatik reicht dazu stets den passenden Gang und wechselt die Getriebestufen unauffällig und zügig. Der Motor verbraucht im ADAC EcoTest 6,1 Liter Diesel auf 100 Kilometer, ein für die zur Verfügung stehende Leistung ordentlicher Wert. Allerdings gibt es sparsamere Diesel-SUV. Die Karosserie des trotz 4,7 Metern Länge recht gedrungen wirkenden Stelvio stellt genügend Platz für vier Personen nebst Gepäck zur Verfügung - drei Leute hausen aber schon eher beengt auf der Rückbank. Die Qualität der Karosserie passt darüber hinaus und das schicke Armaturenbrett ist von der Alfa Romeo Giulia übernommen. Das Design lassen sich die Italiener jedoch gut bezahlen: Den getesteten Allradler mit großen Diesel gibt es für nicht unter 47.500 Euro. Löblich ist der serienmäßige Notbremsassistent, der auch Fußgänger erkennt und bis 65 km/h wirkt. Andererseits hinkt der Alfa bei weiteren Sicherheitssystemen und beim Infotainment der Konkurrenz etwas hinterher. Insgesamt ist der Stelvio ein attraktives Angebot für Individualisten mit nicht zu kleinem Geldbeutel, die auch bei einem SUV sportliches Fahren erleben wollen.


Hyundai i30 Kombi 1.0 T-GDI Premium
Auch in der dritten Generation bietet Hyundai den i30 als praktischen Kombi an. Dieser besitzt den gleichen Radstand wie der Kompakte, ist aber rund 25 cm länger. Dieses Plus an Länge kommt dem Ladeabteil zugute. Laut Messung fasst dieses mindestens 405 und maximal 1.325 Liter ? das sind 75 bzw. 225 l mehr, als in die Schräghecklimousine passen. Um den Nutzen des Abteils zu steigern, sollte man zudem das optionale Gepäckraumordnungssystem ordern. Es beinhaltet einen Teleskopträger samt Fixierungsbändern, der dank des Schienensystems verschiebbar ist und zur Ladungssicherung dient. Ein Gepäckraumtrennnetz und eine Dachreling sind bei der getesteten Ausstattungsvariante obligatorisch. Für die Premium-Ausstattung werden ein Dieselmotor mit zwei Leistungsstärken und zwei aufgeladene Benzinmotoren angeboten. Im Testwagen war der 1.0 Liter große Dreizylinder-Turbobenziner mit einer Leistung von 120 PS verbaut, der die Basismotorisierung darstellt. Der kleine Ottomotor besitzt zwar eine ausgeprägte Anfahrschwäche, reicht für das urbane Gebiet aber aus. Speziell auf der Autobahn kommt er aber, womöglich noch bei voll beladenem Fahrzeug, an seine Grenzen. Wird der Motor mit höherer Last betrieben, steigt der Verbrauch verhältnismäßig stark an. Das zeigt sich auch im EcoTest. Während der Stadtverbrauch mit 6,5 l/100 km noch akzeptabel ist, liegt dieser im Autobahnzyklus bei 8,1 l/100 km. Zum Vergleich: Die Schräghecklimousine verbrauchte mit dem 1.4 T-GDI im Autobahnzyklus 7,6 l/100 km. Wer also öfter mit höherer Last unterwegs ist wird mit dem 1.4 Liter großen Turbobenziner besser bedient sein. Darüber hinaus bietet der Testwagen eine umfangreiche Komfort- und Sicherheitsausstattung. Bereits ab Werk sind ein Notbremssystem samt City-Funktion und Fußgängererkennung, ein Müdigkeits- und Spurhalteassistent sowie Voll-LED-Scheinwerfer verbaut. Des Weiteren zählen nun (Preisliste 06/2017) der Totwinkelassistent sowie die Querverkehrerkennung beim Ausparken zum Serienumfang.


Renault Koleos dCi 175 Initiale Paris 4WD X-tronic
Renault hat mit dem Espace einmal das Van-Segment in Europa ganz neu und modern definiert. Heute ist man nun mit reichlich Verspätung auch auf den SUV-Zug aufgesprungen und bietet mit dem Koleos ein mittelgroßes SUV schon in der zweiten Generation an. Die hat mit dem Vorgänger außer dem Namen kaum etwas gemeinsam. Koleos der Zweite tritt optisch kolossal auf und will sich im Premiumbereich positionieren. Entsprechend hübsch und wertig ist der Innenraum gestaltet. Platz gibt es für vier Erwachsene samt reichlich Gepäck genug, wobei auf Variabilität wie verschiebbare Rücksitze verzichtet wird. Ein- und Aussteigen klappt dank großer Türen gut, die Sitze vorne verwöhnen mit besonderem Komfort wie Sitzlüftung und elektrischer Einstellung. Das Multimedia-Angebot ist umfangreich und erfreulicherweise wie viele der Komfort- und Sicherheitsfunktionen serienmäßig. Unterwegs gibt der Koleos ein etwas zwiespältiges Bild ab. Einerseits bietet das Fahrwerk einen passablen Komfort und hat der Motor genug Leistung, andererseits hebt sich eben dieses Triebwerk nicht gerade mit angenehmer Laufkultur hervor; es vibriert im häufig genutzten Drehzahlbereich spürbar und wird bei Leistungsabforderung auch noch laut. Sein Kraftstoffverbrauch passt nicht mehr so recht in die heutige Zeit, denn 7,7 l/100 km im EcoTest sind einfach zu viel. Bei der Schadstoffreduzierung werden die Stickoxid-Emissionen völlig unzureichend behandelt, der NOx-Ausstoß liegt etwa sieben Mal so hoch wie bei guten Konkurrenten. Mit diesem Antrieb ist das ansonsten interessante Renault-SUV am Ende keine Empfehlung.


Toyota C-HR 1.2 T Flow
Im "Coupé High Rider", dem progressiv designten SUV von Toyota, ist neben einem Hybridantrieb auch ein ganz gewöhnlicher Ottomotor samt manueller Handschaltung zu haben. Dann handelt es sich um einen 1,2 Liter großen Vierzylinder mit Turboaufladung, der 116 PS leistet und ab 1.500 Umdrehungen 185 Nm auf die Kurbelwelle stemmt. Überschaubare Zahlen, mit denen man aber entspannt im Verkehr mitschwimmen kann. Der Motor leidet zwar wie viele kleinvolumige und stark aufgeladenen Motoren unter einer Anfahrschwäche, zieht dann aber gleichmäßig durch und legt dabei in Sachen Vibration und Akustik passable Manieren an den Tag. An der Zapfsäule aber zeigt sich der Toyota recht ungehalten: Sieben Liter Superbenzin auf 100 Kilometer sind für die Fahrzeug- und Leistungsklasse zu viel. Das Auto selbst ist ordentlich verarbeitet, gerade im Innenraum gefällt die Anmutung. Das Fahrverhalten ist stets sicher, Sportfahrer dürften sich allerdings nach einem anderen Auto umschauen - was Sie aufgrund der überschaubaren Motorleistung ohnehin tun. Lenkung und Fahrwerk gehen als gute und klassenübliche Hausmannskost durch und bieten keine ausgeprägten Stärken, aber auch kaum Schwächen. Der Kofferraum bietet kein rekordverdächtig großes Volumen, hier fordert das Design Tribut. Der C-HR macht insgesamt einen runden Eindruck, ist ein zwar aufregend gestylter, aber grundsolider Wagen, der noch dazu eine umfangreiche Ausstattung an Assistenzsystemen bietet. In der getesteten Variante kostet das Auto ab 24.390 Euro, kein schlechtes Angebot.


Mazda 3 SKYACTIV-D 105 Sports-Line
Die dritte Generation des Mazda 3 erhielt nach einer Bauzeit von rund vier Jahren eine Modellpflege. Die Karosserie wurde an einigen Stellen modifiziert und die zwei höheren Ausstattungsvarianten haben nun serienmäßig LED-Scheinwerfer verbaut. Gegen Aufpreis gibt es für die Sports-Line sogar adaptive LED-Scheinwerfer. Diese erlauben es, dauerhaft mit Fernlicht zu fahren, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden, da diese ausschattiert werden. Darüber hinaus wurde die Sicherheitsausstattung deutlich erweitert. Während ein City-Notbremssystem samt Personenerkennung ab der Center-Line obligatorisch ist, sind bei der getesteten Variante ebenso ein Totwinkel- und Müdigkeitsassistent Serie. Gegen Aufpreis erhält man eine adaptive Geschwindigkeitsregelung samt Notbremsfunktion und einen Spurhalteassistenten. Die Fahreigenschaften des Mazda können sich ebenfalls sehen lassen. Der Kompaktwagen vermittelt dem Fahrer einen guten Fahrbahnkontakt, lässt sich sicher über kurvige Landstraßen bewegen und bietet dank der Modellpflege auch genügend Federungskomfort. Der Basisdiesel mit 105 PS bietet zufriedenstellende Fahrleistungen und eine gute Laufkultur. Während der Dieselmotor mit einem Verbrauch von 4,5 l/100 km im EcoTest ein noch gutes Resultat einfährt, lässt er aufgrund eines zu hohen NOx-Ausstoßes im Schadstoff-Kapitel Federn - hier sollte Mazda unbedingt nachbessern. In der Summe bekommt man ein gelungenes und reichhaltig ausgestattetes Fahrzeug, das mit einem Preis von 26.790 Euro aber auch nicht günstig ist.


Toyota Prius 1.8 Plug-In Hybrid Comfort
Neben dem Standard-Prius bietet Toyota die Limousine auch als Plug-In Hybrid an. Front und Heck wurden modifiziert - so gibt es vorn beispielsweise Matrix-LED-Scheinwerfer, mit denen ein blendfreier Fernlichtassistent realisiert wird, und auch die Formgebung der Lichter selbst und des Stoßfängers wurden verändert. Am Heck stechen der geschwungene Spoiler sowie die neu gestaltete Stoßstange samt den Rückleuchten ins Auge. Der Plug-In wird von einem Verbrennungs- und zwei Elektromotoren angetrieben, die Systemleistung beträgt 122 PS. Als Fahrer kann man wählen, ob man im Hybrid-Modus (HV) oder im Elektro-Modus (EV) unterwegs ist. In Letzterem kommt man bei vollgeladener Hybridbatterie rund 50 km weit und kann diese bis Tempo 135 nutzen - danach übernimmt der Verbrennungsmotor wieder. Fährt man rein elektrisch, liegt der Verbrauch bei 12,4 kWh auf 100 km. Ist der Akku leer, sodass man den Prius wie einen normalen Hybrid fährt, konsumiert er 4,2 l/100 km. Der kombinierte Verbrauch liegt im EcoTest bei 2,5 l und 5,6 kWh auf 100 km ? in der Summe sind somit Reichweiten von über 1.000 km möglich. Eine Akkuladung dauert an der haushaltsüblichen Steckdose (2,3 kW) rund drei Stunden. Wer möchte, kann den Prius auch mit einem Solardach ordern, dessen gewonnene Energie in die Hybridbatterie eingespeist wird - diese soll für eine Extrareichweite von rund 1.000 km im Jahr sorgen. Ansonsten bietet der Plug-In einen ordentlichen Fahrkomfort, eine umfangreiche Ausstattung und ein hohes Sicherheitsniveau. Dank des bei allen Ausstattungsvarianten serienmäßigen Toyota Safety Sense, das u. a. ein Kollisionswarnsystem samt Personenerkennung mit autonomer Notbremsfunktion beinhaltet, kann der Prius bei der aktiven Sicherheitsausstattung auftrumpfen. Günstig ist der Plug-In allerdings nicht: Toyota verlangt für den Prius in der getesteten Ausstattung 37.550 Euro ? das sind 7.650 Euro mehr als ein Standard-Prius kostet.


Skoda Octavia Combi RS TDI DSG
Der neue RS ist auch wie der Standard-Octavia äußerlich maßgeblich an den nun geteilten Hauptscheinwerfern zu erkennen. Ausgeleuchtet wird die Fahrbahn beim RS ab Werk mit LED-Leuchtmittel - auf Kurvenlicht muss man aber auch beim RS verzichten. Darüber hinaus bietet der RS im Vergleich zum normalen Octavia Sportsitze vorn, die einen sehr guten Halt bieten, aber auch integrierte und somit nicht verstellbare Kopfstützen besitzen. Auch die optionalen adaptiven Stoßdämpfer lassen den RS deutlich straffer federn - was sich negativ auf den Komfort auswirkt, hat Vorteile bei der Fahrstabilität. Der RS zeigt deutlich weniger Aufbaubewegungen und liegt souverän auf der Straße - das stellt er auch im ADAC Ausweichtest unter Beweis. Zusammen mit der serienmäßigen Progressivlenkung zeigt sich der Kombi agil und lässt sich präzise über Landstraßen dirigieren. Der Zweiliter-Diesel besitzt in allen Lebenslagen genügend Leistung und konsumiert in Verbindung mit dem Sechsgang-DSG im EcoTest 5,9 Liter Diesel auf 100 km. Nutzt man den Eco-Mode mit reduzierter Leistung und Segelfunktion, lässt sich der Verbrauch in der Praxis etwas senken. Zu den bekannten Qualitäten zählen das üppige Platzangebot und der große Kofferraum. In der Summe ist der Octavia Combi RS TDI auch dank seiner Assistenzsysteme, die die Fahrsicherheit erhöhen, auf sportlich ambitionierte Familienmenschen zugeschnitten, die den Alltagnutzen nicht aus dem Auge verlieren. Bezahlen muss man für den sportlich angehauchten Kombi mindestens 34.190 Euro, was angesichts der Ausstattung durchaus vertretbar ist.


KIA Rio 1.0 T-GDI 100 ISG Spirit
Seit Anfang 2017 ist die mittlerweie vierte Generation des Kia Rio erhältlich. Die Südkoreaner bieten dabei weiterhin die altbekannten 1,2 und 1,4 Liter großen Saugbenziner an, führen aber als neue Motorisierung einen Turbobenziner mit Direkteinspritzung und lediglich einem Liter Hubraum ein. Diesen gibt es in zwei Leistungsstufen mit 100 und 120 PS - die schwächere Variante stellt sich dem ADAC Autotest. Auch mit 100 PS reicht der Vortrieb völlig aus, in Verbindung mit dem agilen Fahrverhalten bringt der Kleinwagen auf kurvenreichen Strecken Fahrspaß. Auch die Bremsen funktionieren gut und erhöhen zusammen mit dem sensibel und situationsgerecht eingreifenden ESP die Fahrsicherheit. Der Durchschnittsverbrauch im EcoTest liegt bei 5,7 Litern - es gibt also sparsamere Benziner in der Klasse. Die Schadstoffwerte sind durch die Bank niedrig, nur bei den Partikelwerten sollte Kia noch optimieren. Die Verarbeitung gefällt, der Rio ist innen wie außen ein schickes und gleichermaßen solides Auto. Für 18.590 Euro Grundpreis ist der Testwagen in der Spirit-Ausstattungslinie zwar kein Billigheimer, aber die Ausstattung kann sich durchaus sehen lassen. Damit ist der Rio eine interessante Alternative im umkämpften Kleinwagensegment.


BMW 730d Steptronic
Bei der sechsten Generation der Luxuslimousine wird demonstriert, was beim Münchner Automobilbauer derzeit technisch möglich ist. So bietet BMW zur serienmäßigen Luftfederung das Executive Drive Pro-Fahrwerkssystem an. Es beinhaltet eine Wankstabilisierung und nutzt zur Reduzierung von Aufbaubewegungen zusätzlich Fahrstil-, Navigations- und Kameradaten. Darüber hinaus ist für den 7er eine Hinterachslenkung erhältlich, die in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit entweder zugunsten der Agilität entgegengesetzt oder aus Fahrstabilitätsgründen in gleicher Richtung wie die Vorderachse lenkt - in der Summe sorgen diese Systeme für einen ausgezeichneten Federungskomfort und lassen die Limousine in Anbetracht des Leergewichts von rund 1,9 t auch auf kurvigen Landstraßen recht leichtfüßig wirken. Gesteigert werden kann das Wohlbefinden mit den optionalen Komfortsitzen samt Massagefunktion und der Akustikverglasung, die ihren Beitrag zum geringen Geräuschniveau im Innenraum leistet. Komfort- und sicherheitssteigernd sind u. a. auch das serienmäßige adaptive LED-Licht, das optional durch ein Laser-Fernlicht ergänzt werden kann sowie die aufpreispflichtigen Kreuzungs- und Spurwechselassistenten. Letzterer sorgt dafür, dass die Limousine bei längerer Betätigung des Blinkerhebels selbsttätig die Fahrspur wechselt. Dass ein Notbremssystem für hohe Geschwindigkeiten in dieser Klasse angeboten wird, ist selbstverständlich, dass es bei einem 7er aber Aufpreis kostet, nicht - das serienmäßige Notbremssystem arbeitet bei Fußgängern bis 70 und bei Fahrzeugen bis 90 km/h. Optional lässt sich der BMW zudem mittels Displayschlüssel geradeaus in und aus Parklücken herausfahren, ohne dass ein Fahrer im Auto sitzt. Darüber hinaus bietet der 7er serienmäßig ein Navigationssystem mit Echtzeitverkehrsdaten, Onlinedienste, eine Gestensteuerung und Remote-Funktionen. Optional kann man im 7er Fernsehen oder Millionen Musiktitel streamen. All diese Technik lässt sich BMW bezahlen: Der Testwagen kostet mit dem Dreiliter-Diesel, der stets genügend Leistung bietet und im EcoTest 5,8 l/100 km konsumiert, rund 113.000 Euro. Beschränkt man sich auf die Serienausstattung, werden aber immer noch 87.200 Euro fällig.


Mazda CX-5 SKYACTIV-D 150 Exclusive-Line
Gerade in der aktuellen Debatte ist es nicht sehr geschickt von Mazda, den neuen CX-5 mit zwei unterschiedlichen Abgasreinigungssystemen auf den Markt zu bringen: Das aufwändigere und wohl bessere System samt AdBlue-Einspritzung gibt es nur auf dem US-Markt. Vor allem in Kalifornien sind die Grenzwerte deutlich strenger als in der EU. Interessant ist also die Frage, wie die Stickoxidemissionen beim deutschen Modell ausfallen. Der EcoTest zeigt: Zu hoch. Zwar gibt es schlechtere Modelle auf dem Markt, vom Grenzwert des Gesetzgebers ist man aber deutlich entfernt, sobald man nicht mehr nur die zulassungsrelevanten Fahrzyklen fährt. Schade, denn der CX-5 ist eigentlich ein guter Wurf. Gefällt schon die dynamisch gezeichnete Karosserie, fühlt man sich auch innen wohl. Eine gute Verarbeitung und viel Platz sorgen zusammen mit der recht gelungenen Fahrwerksabstimmung dafür, dass man auch lange Strecken gern zurücklegt. Der Motor gefällt abgesehen von seinen Abgasen mit seiner kultiviert-unaufgeregten und kraftvollen Art. Die Sicherheitsausstattung im CX-5 ist aller Ehren wert - dafür muss man aber die Ausstattungslinie Sports-Line nehmen, die aber an den stärkeren Diesel mit 175 PS oder einen Benzinmotor gebunden ist. Nur für diese Variante ist ein auch bei höheren Geschwindigkeiten wirksames Notbremssystem verfügbar. Ein City-Notbremsassistent mit Personenerkennung ist aber für alle Modellvarianten serienmäßig. Der Grundpreis von 32.290 Euro für das getestete Modell geht in Ordnung - möchte man aber die angesprochene Sports-Line mit der besseren Sicherheitsausstattung samt größerem Dieselmotor fahren, kommt man 40.000 Euro schon deutlich näher.


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