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BMW 530d Touring Sport Line Steptronic
Stilvoll viel Gepäck befördern - dafür ist eine Kombivariante der oberen Mittelklasse am besten geeignet. Es gibt nicht allzu viele Vertreter dieser Art, der BMW 5er ist bereits seit Anfang der 90er Jahre einer von Ihnen. In der seit 2017 erhältlichen Generation mit dem internen Namen G31 und insbesondere mit dem 265 PS starken Sechszylinder-Diesel des Testwagens zeigt der 5er auch gleich alle Attribute seiner Klasse: Ein edles Interieur, stets ausreichende Kraftreserven, einen großen Kofferraum und ein optisch standesgemäßes Auftreten. Der Ecotest-Verbrauch des drei Liter großen und sehr kultivierten Diesels liegt bei 6,3 Litern auf 100 Kilometern und geht angesichts der Fahrleistungen in Ordnung. Die optionale Integral-Aktivlenkung samt mitlenkender Hinterachse gefällt ebenso, es geht aber vor allem im Zusammenspiel mit dem sehr auf Komfort bedachten Adaptivfahrwerk ein Stück von der markentypischen, erlebbaren Fahrdynamik verloren. Sicher ist das Fahrverhalten aber allemal. Zusätzlich fährt der 5er eine Armada an Fahrassistenzsystemen auf, die alles darstellt, was man heutzutage auf dem Automobilmarkt findet. Insgesamt ist der 530d Touring ein fein gemachter Kombi mit ausreichend Platz für ziemlich alle Aufgaben des Alltags, der zügiges und sicheres Reisen angenehm macht. Bleibt - wie zu erwarten - der Wermutstropfen in Form des Preises: 60.700 Euro kostet das getestete Modell - dann hat man aber noch keinen Blick auf die 42 Seiten lange Aufpreis- und Zubehörliste geworfen.


KIA Picanto 1.0 ISG Spirit
Die kleinste Baureihe von Kia hat 2017 wieder eine Erneuerung erfahren: der Picanto bietet einige Ausstattungsdetails, die man sonst erst in höheren Klassen findet. Beispielsweise gibt es einen radarbasierten Notbremsassistenten oder ein Navisystem mit Echtzeit-Verkehrsinformation, die bei der Routenführung berücksichtigt wird. Bei der Außenbeleuchtung setzt Kia teilweise auf LED, leider gibt es die Frontscheinwerfer nur in Halogenausführung - aber immerhin dank Projektionstechnik mit gleichmäßiger Ausleuchtung. Als Basismotorisierung dient weiterhin ein 1,0-l-Dreizylinder-Benziner mit überschaubaren 67 PS. Für die Stadt ist der Antrieb ausreichend, aber schon auf der Landstraße muss man sich beim Beschleunigen in Geduld üben. Mit viel Anlauf kann man auch auf der Autobahn mitschwimmen. Weil aber das kleine Motörchen so schuften muss, bleibt es nicht mehr sauber und verliert fast alle Punkte im Schadstoffbereich des EcoTest; ausgerechnet wegen hoher Kohlenmonoxidwerte, die Partikelwerte - sonst ein typisches Benzinerproblem - bleiben unauffällig. Immerhin geht der Motor sparsam mit Benzin um. Das Fahrwerk ist komfortorientiert und sicher abgestimmt, es hat genug Reserven und man darf gespannt sein auf den später folgenden Dreizylinder-Turbobenziner, der mit 100 PS mehr Fahrspaß verspricht. Der Picanto ist in der Summe seiner Eigenschaften ein interessantes Angebot und hat einen besonderen Trumpf: sieben Jahre Garantie (bis 150.000 km).


Lada Vesta 1.6 16V Luxus
Der Vesta ist Sinnbild für eine neue Zeitrechnung bei Lada. Das seit Februar 2017 auch in Deutschland erhältliche Mittelklasse-Modell soll die Marke in die Zukunft führen. Das innen und außen frische Design und die recht umfangreiche Serienausstattung mit Navigation, beheizter Frontscheibe und Klimaautomatik lassen den Hersteller darauf hoffen. Neben der genannten Ausstattung können beispielsweise auch das gut abgestimmte Schleuderschutzprogramm ESP oder die geräumigen Verhältnisse auf den Vordersitzen und im Kofferraum gefallen. An anderen Punkten aber zeigt sich noch deutlicher Aufholbedarf für den russischen Autobauer: So ist die Sicherheitsausstattung sehr dürftig, die Lenkung nicht gelungen und die Bremsleistung nicht zeitgemäß. Ebenfalls wie aus einem der letzten Jahrzehnte importiert wirkt der 1,6 Liter große Saugbenziner, der nicht die allerbesten Manieren hat und das Auto nur bedächtig beschleunigt. Der EcoTest-Verbrauch liegt bei, den Fahrleistungen nicht angemessenen, sieben Litern Benzin pro 100 Kilometer - zumindest aber bei den Schadstoffen hält sich der Vesta vornehm zurück. Insgesamt ist der Lada Vesta Luxus mit 13.740 Euro etwas zu teuer für das Gebotene.


Honda Civic 1.0 Turbo Elegance
Bereits in der zehnten Generation steht der Civic bei den Händlern. Auch wenn das Kompaktmodell völlig neu entwickelt wurde, verbindet ihn doch zumindest eines mit seinem Vorgänger: Auch sein Design ist extrovertiert und sportlich zugleich gezeichnet, weshalb der Honda optisch unter seinen Konkurrenten heraussticht. Neue Wege geht man auch bei der Motorisierung. Es stehen zwei ebenfalls neu entwickelte Turbo-Benziner mit 1,0- oder 1,5- l Hubraum zur Verfügung. Die im Testwagen verbaute Basismotorisierung leistet maximal 129, der größere Motor 182 PS. Auch wenn der Civic bei den Fahrleistungsmessungen ein nur durchschnittliches Ergebnis einfährt, sorgt der Dreizylinder-Benziner mit seinem kernigen Lauf für eine gewisse Portion Fahrspaß. Dazu passt auch das Fahrverhalten des Japaners. Der Civic zeigt sich agil und lässt sich auch dank seiner präzisen Lenkung mit Leichtigkeit über kurvige Landstraßen dirigieren. Bei höheren Geschwindigkeiten hat man allerdings das Gefühl, dass das Heck etwas giert ? weshalb auf langgezogenen Autobahnkurven am Lenkrad korrigiert werden muss. Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist der Civic gewachsen. Davon profitieren zwar die Passagiere, das Kofferraum-Volumen schrumpft aber dennoch um rund 40 auf 370 Liter - das entspricht aber immer noch gutem Klassendurchschnitt. Und: Die Magic Seats im Fond, die ein Hockklappen der Rücksitzfläche ermöglicht haben, sind nicht mehr erhältlich, worunter die Variabilität leidet. In der Summe gibt der neue Civic mit dem sorgfältig abgestimmten Fahrwerk, der präzisen Lenkung, dem sportlich anmutenden Motor und einer umfangreichen Ausstattung ein gelungenes Bild ab, wird wohl aber mit seinem extravaganten Design und dem kernigen Motor vor allem eine junge oder junggebliebende Zielgruppe ansprechen.


Opel Ampera-e First Edition
Er heißt fast genauso wie sein Vorgänger, nur das angefügte "-e" verrät das komplett neue Opel-Modell. Beim Auto an sich ist so ziemlich alles anders als beim ersten Ampera von 2012. Statt als eine flache Schräghecklimousine kommt er jetzt als kleiner Van daher, es gibt nur noch einen Elektroantrieb, die Batterie ist mit 60 kWh Kapazität um ein vielfaches größer. Und überdies hat er mit 150 kW nun deutlich mehr Leistung. Tatsächlich kann man mit dem neuen Ampera-e flott unterwegs sein, und das sogar richtig weit: Reichweiten zwischen 350 und 400 km sind im Alltag kein Problem. Das Fahrwerk bietet dabei einen ordentlichen Komfort und eine sichere Abstimmung, dynamisches Kurvenräubern liegt ihm nicht so - das erscheint bei einem Leergewicht von knapp 1,7 t auch wenig sinnvoll. Windschnittig wie der Vorgänger ist der neue nun nicht mehr, schnelles Fahren treibt folglich den Stromverbrauch in die Höhe. Dafür kann man bequem ein- und aussteigen und bietet der Innenraum angemessen Platz für Passagiere und Gepäck. Betrachtet man das Elektroauto eher als Stadtgefährt mit gelegentlichen Überlandfahrten, erscheint das neue Konzept schlüssig und sinnvoll. Opel garniert den neuen Stromer mit vielen Extras, die im First Edition aufpreisfrei eingebaut sind. Die üppige Ausstattung kann aber spätestens auf den zweiten Blick nicht verbergen, dass insbesondere beim Material im Innenraum auf jeden Cent geschaut wurde. Und das bei einem Kaufpreis von über 44.000 Euro. Immerhin geht davon die Elektroautoprämie noch weg.


Hyundai IONIQ Elektro Style
Wer sich für einen Ioniq entscheidet, hat die Qual der Wahl zwischen drei Antriebskonzepten - mit oder ohne Verbrennungsmotor. Wer sich für die lokale Emissionsfreiheit entscheidet, wird dies aus Überzeugung tun, da man einen deutlichen Mehrpreis bei der Anschaffung in Kauf nehmen muss. In der getesteten mittleren Ausstattungsvariante beläuft sich dieser auf über 8.000 Euro, wenn man die Kaufprämie nicht berücksichtigt, denn Hyundai ruft für den Kompaktwagen 35.500 Euro auf. Im Elektro-Ioniq ist eine 28-kWh-Batterie verbaut, mit der auf Basis des EcoTest-Verbrauchs Reichweiten bis rund 210 km möglich sind. Zum Vergleich: Der Ampera-e kommt rund 340 weit. Der Elektromotor mit 88 kW und einem Drehmoment von maximal 295 Nm bietet ordentliche Fahrleistungen. Praktisch im Alltag ist, dass man über Schaltwippen am Lenkrad die Rekuperation in vier Stufen anpassen kann. In Stufe Null besitzt der Ioniq eine Art Segelfunktion und rollt sehr lange aus - das spart bei vorausschauender Fahrweise Energie. In der dritten Stufe ist die Rekuperation so stark, dass die Verzögerung im fließenden Verkehr vollkommen ausreicht und man die mechanische Bremse nur zum Anhalten oder bei starken Bremsungen betätigen muss. Diese Lösung zahlt sich im Alltag aus und wirkt sich sowohl auf die Fahrbarkeit als auch auf den Energieverbrauch positiv aus. Dieser liegt im EcoTest samt der Ladungsverluste bei niedrigen 14,7 kWh/100 km. Voll geladen ist eine leere Batterie an der haushaltsüblichen Steckdose allerdings erst nach zwölf Stunden. Schneller geht es an einer Wallbox (4,5 bis rund 6 h) oder an Schnellladestationen. Bei 50 kW ist die Batterie dann nach rund 30 min zu 80 % geladen. In der Summe liefert der Hyundai ein gelungenes Bild ab und präsentiert sich somit als ernstzunehmender Konkurrent auf dem E-Fahrzeugsektor.


Nissan Micra 0.9 IG-T Start&Stopp N-CONNECTA
Der Micra des Jahrgangs 2017 ist die fünfte Generation des seit 35 Jahren in Deutschland verkauften Kleinwagens - und Nissan prescht designtechnisch nach vorn. Wenige Kleinwagen sind so dynamisch gezeichnet, auch im Innenraum wirkt der Micra frisch. Bei den verwendeten Materialien muss man aber Abstriche machen, im Kleinwagensegment erwartet man aber auch keine Oberklasse-Lederflächen. Ledersitze gibt es aber im Micra optional. Auch technisch wirkt der Nissan fit: Die Lenkung ist gelungen und wird beim N-Connecta per schickem Lederlenkrad dirigiert. Ein Spurhalteassistent ist serienmäßig, ein autonomes Notbremssystem mit Fußgängererkennung ist gegen Aufpreis erhältlich. Weniger gut gefällt der Motor, der bereits aus dem Smart bekannt ist. Der Dreizylinder vibriert deutlich, vor allem aber stört die ausgeprägte Anfahrschwäche in Verbindung mit der unharmonischen Kraftentfaltung. Beim Verbrauch setzt der Saugrohreinspritzer auch keine Maßstäbe: Sechs Liter Superbenzin braucht der Kleinwagen pro 100 km im EcoTest. Bei den Emissionen fällt dagegen der erhöhte Partikelausstoß auf. Für diese Motorvariante, die als N-Connecta mindestens 18.790 Euro kostet, kann also keine Empfehlung abgegeben werden - der Rest des Micra ist aber durchaus ein interessantes Angebot. Zumindest, sobald Nissan das kritische Fahrverhalten bei schreckhaften Ausweichsituationen abgestellt hat, wie es beim ADAC Ausweichtest auftritt. Dies soll leider erst bis Juni 2018 geschehen sein.


Peugeot 5008 BlueHDi 150 Allure
Während SUV sich immer größerer Beliebtheit erfreuen, sind Vans in der Käufergunst auf dem absteigenden Ast. Das hat auch Peugeot erkannt und dem Familienvan 5008 kurzerhand einen trendigen Bordsteinkraxler gemacht. Zumindest dem Anschein nach, denn der 5008 ist nicht mal gegen Aufpreis als Allradler zu haben. In Punkto Variabilität muss sich das SUV jedenfalls nicht verstecken. Die drei Einzelsitze in der zweiten Reihe sind längsverschiebbar und lassen sich platzsparend zusammenfalten. Gegen Aufpreis gibt es zudem zwei zusätzliche Sitze, die sich auch nachträglich im Kofferraum montieren und bei Bedarf ausbauen lassen. Der Franzose bietet viel Platz für Passagiere und Gepäck, die Kopffreiheit leidet jedoch unter dem optionalen Schiebedach des Testwagens. Die Bedienung des schicken und sehr reduzierten Cockpits ist gewöhnungsbedürftig und teils recht umständlich, das Interieur wirkt jedoch edel und schick. Unter der Haube des BlueHDi 150 steckt ein Zweiliter-Diesel mit 150 PS, mit dem der 5008 souverän motorisiert ist. Allerdings patzt der Peugeot trotz des SCR-Systems im EcoTest - die NOx-Emissionen sind viel zu hoch. Pluspunkte sammelt der 5008 hingegen mit seiner umfangreichen Sicherheitsausstattung inklusive City-Notbremsassistent samt Fußgängererkennung, Totwinkel- sowie Spurhalteassistent. Auch die sonstige Serienausstattung kann sich sehen lassen, was man bei seinem stattlichen Grundpreis auch erwarten kann.


VW Golf 1.5 TSI ACT BMT Highline
Nach vier Jahren Bauzeit stand für den Golf VII ein Facelift an ? das ist optisch sehr zurückhaltend ausgefallen. Außen ist es an geänderten Schürzen und neuen Front- und Rücklichtern (jetzt in Voll-LED-Technik) zu erkennen. Auch im Innenraum hat sich nicht viel geändert. Mehr Unterschiede ergeben sich bei der verfügbaren Ausstattung, es gibt volldigitale Instrumente und ein neues Infotainmentsystem, das neuerdings auf eine große Hochglanzoberfläche ohne mechanische Bedienelemente setzt. Die edel wirkende Oberfläche ist schnell verschmiert und die Bedienung wird umständlicher. Man vermisst wenigstens einen Drehknopf für die Lautstärke ? das kann das kleinere Discover Media besser. Ansonsten haben die meisten Assistenzsysteme aus dem Passat Einzug gefunden, vom Stauassistenten bis zum Trailer Assist ? leider vieles gegen Aufpreis. Sauber gemacht hat VW den 150 PS Benziner, der mit seinen nun 1,5 Liter Hubraum deutlich geringere Partikelemissionen aufweist. Ein munterer Geselle ist er geblieben und mit seinem moderaten Verbrauch eine Empfehlung. Das Fahrwerk bleibt ausgewogen abgestimmt, für Komfort-Liebhaber empfiehlt sich die adaptive Dämpferregelung. Unterm Strich ist der Golf wie bisher schon ein durch und durch vernünftiges und praktisches Auto.


Ford Kuga 2.0 TDCi Start/Stopp Vignale 4x4
Der Kuga ist nicht nur in Deutschland ein sehr erfolgreiches SUV mit kompakten Abmessungen. Um seinen Erfolg fortzusetzen, bietet Ford ihn auch in der Luxusvariante Vignale an: Praktisch alles außen ist lackiert und mit vielen Chromzierleisten garniert, zudem gibt es edle Sonderfarben. Innen werden Armaturenbrett und Seitenteile extra beledert, gute Verarbeitung und viel Ausstattung sind inklusive. Leider kostet beispielsweise die Navigationsfunktion dann doch Aufpreis. Den Kuga allgemein zeichnen der einfache Zustieg und die erhöhte Sitzposition aus, leider auch die schlechte Rundumsicht wegen breiter Dachsäulen. Die Sicherheitsausstattung ist mit vielen Assistenten umfangreich. Das Fahrwerk hat Ford dynamisch ausgerichtet, der Fokus wird nicht so stark auf Komfort gelegt; einstellbare Dämpfer sind nicht lieferbar. Der Motor ist ein munterer Geselle, ermöglicht mit seiner nachdrücklichen Leistung angemessene Fahrleistungen. Die gelungene Schaltung und die einwandfreie Traktion dank Allradantrieb gefallen. Also alles in Butter? Leider nein, denn schon der Verbrauch ist nicht besonders niedrig. Wirklich problematisch ist aber die unzureichende Abgasreinigung, die Stickoxid-Emissionen sind viel zu hoch. Dafür gibt's null Punkte bei den Schadstoffen und am Ende im EcoTest nur einen Stern. Würde Ford eine effektive Schadstoffreinigung einbauen, wäre der Kuga durchaus eine Empfehlung.


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